Textfeld: Statement		Systeme
												<zurück>





Erneuerbarer 
Energie

Die Sicherheit der Energieversorgung ist die Grundlage jeder wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes. In den kommenden Jahrzehnten wird die Umstellung der Energieversorgung auf umweltverträgliche und zukunftsfähige Energiesysteme zu einer Schlüsselfrage der modernen Industriegesellschaft. Für Systeme auf der Basis erneuerbarer Energiequellen eröffnen sich damit interessante wirtschaftliche Perspektiven.
 
Die Sonnenstrategie
Unsere liebe Sonne ist der Motor regenerativer Energien. Sie beschert uns die Energiequellen aus Wasser- und Windkraft, Photovoltaik, Solarthermie und unser Thema:

Die Biokonversion (stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse).

Der Sonnenenergieträger Biomasse besteht aus zahllosen einzelnen Energieträgern, die jeweils unterschiedliche Technologien zur Aufbereitung und Umwandlung brauchen. Generell gehören dazu vor allem organische Reststoffe und Abfallprodukte aus der Haus-, Land- und Forstwirtschaft sowie Energiepflanzen, die von vornherein mit dem Ziel der energetischen Verwertung angebaut werden. Die in natürlichen Stoffkreisläufen nachwachsende Biomasse liefert je nach Herkunft und Verarbeitung technisch verwertbare Energierohstoffe in allen Aggregatzuständen - fest, flüssig und gasförmig -.

Ein wichtiger Pluspunkt der Bio-Energien – etwa im Unterschied zu Photovoltaik und Windenergie – ist zudem die Speicherbarkeit, d.h., dass die Energiequelle in Abhängigkeit vom Energiebedarf abgerufen werden kann.
Außerdem lösen sie gleichzeitig Probleme der Energie-, Umwelt- und Gesundheit.

Die wichtigsten Vorteile einer Energiewirtschaft mit Biomasse:
Unabhängigkeit und Sicherheit mit der Energieversorgung durch die Nutzung regionaler Rohstoffe.
Die Wertschöpfung bleibt in der Region.
Eine nachhaltige Energieversorgung.
Die Landwirtschaft bezieht sichere Einkünfte ohne Subvention.
Der Außenpolitik eröffnen sich neue Handlungsfreiheiten.
Entlastung der Sozialsysteme und industrieller Produktionskosten.
									
												<zurück>

Die Perspektive der Landwirtschaft
Durch Intensivierung der Landwirtschaft mit gezielter Produktion von Energiepflanzen, zum Beispiel Mais, die in Anlagen anaerob vergärt werden und dabei den im Biogas enthaltenen Energieträger Methan erzeugen, wird der Landwirt zum Lieferant von Energie. Der Nutzen einer Anlage zur Vergärung von Wirtschaftsdünger ist hier:
  Den Import von Mineraldünger und Erdölprodukten, wie Diesel und Propangas, zu reduzieren.
  Die Schließung der ökologischen Stoffkreisläufe.
  Die Rückführung von Nährstoffen in den landwirtschaftlichen Kreislauf. 
  Die Förderung der Landwirtschaft zur Dienstleistung und die Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen.

Zudem lösen industriell betriebene Anlage zur Vergärung von Wirtschaftsdünger mehrere Probleme zugleich:
° eine umweltgerechte Entsorgung und Verwertung kommunaler Abfälle (Klärschlamm, Küchenabfälle),
  gewerblicher Abfälle (Gemüsehandel, Bäckerei, Fleischer, etc.),
  industrieller Abfälle ( Zuckerraffinerie, Lebensmittelhersteller, etc.),
  landwirtschaftliche Abfälle (Bananen, Reisschalen), sowie Energiepflanzen (z.B. Mais),
° die Bereitstellung von natürlichen Dünger für die Landwirtschaft,
  sowie Biogas für Haushalte, Gewerbe und Industrie.

Die Vorteile für die entsorgungspflichtigen Kommunen liegen auf der Hand:
+ kurze Transportwege, sichere Entsorgung oder Abfallverarbeitung,
+ kein zusätzlicher Flächenbedarf für Abfallbehandlung,
+ geringes Risiko aufgrund der Verteilung der Abfälle auf mehrere Betriebe
+ und hohe Flexibilität bei Ausfall einer Anlage oder Abfallüberkapazitäten.










Vergärung von Wirtschaftsdünger



Wünschen wir private Initiative								<zurück>